Sandra Türpe
 

Boy in a white Room - Samantha Young

Infos zum Buch

Verlag: Loewe
Seiten: 288
Genre: Roman
Klappentext:
Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?  (Quelle: Loewe) 

Rezension

Es war mal wieder Zeit für mich ein Jugendbuch zu lesen und den Verstand ein wenig anzuregen. Denn genau das tat „Boy in a white Room“ von Karl Olsberg bei mir. ‚Woher weißt du, was real ist und was nicht?‘ ist wohl eine der wichtigsten Fragen in dem Buch und ich hatte ganzschön an der ganzen Geschichte zu knabbern. Im Buch geht es um einen Jungen, der ohne jegliche Erinnerungen in einem weißen Raum aufwacht, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Nur die integrierte künstliche Intelligenz mit der er reden kann, bleibt ihm, um einen Ausweg aus der Box zu finden.Doch wie soll er raus finden wer er ist, woher er kommt, warum er da ist und wie er da raus kommt? Einfach nach diesen Fragen zu stellen wäre zu leicht, denn auf einige Dinge scheint das Programm nicht antworten zu dürfen und so beginnt das Rätselraten. So lang, bis jemand vor ihm steht und sich als sein Vater vorstellt. Doch, wie soll man glauben, dass dieser Mensch an den man sich einfach nicht erinnert der eigene Vater ist?Über 200 Seiten lang wurde einem jeden neuen Wissensgrundstein, den man anscheinend gerade aufgebaut hatte, wieder unter den Boden weggerissen. Und bis zum Ende bleibt die Frage offen, was die Wahrheit ist und was die Realität.Einen großen Dank an Karl Olsberg, dass er meinen Verstand ein wenig zu Rauchen gebracht hat, beim Versuch das Rätsel vorzeitig zu lösen.