Sandra Türpe
 

Ein Mann, den wir lieb(t)en - Svea Lundberg

Infos zum Buch

Verlag: Self Publishing
Seiten: 245
Genre: Roman
Klappentext:
Jens und Jeremy setzen seit Jahren auf emotionale statt körperliche Treue. Daher ist Jeremy auch nicht verärgert, als Jens mit seinem neuen Kollegen Felipe im Bett landet und anschließend eine Nacht zu dritt vorschlägt. Doch was eigentlich nur als heißes Intermezzo gedacht war, entpuppt sich schnell als Zerreißprobe für ihre Beziehung. Denn Felipe hat es sich offenbar in den Kopf gesetzt, wenigstens einen der beiden Männer für sich zu gewinnen. Und obwohl Jeremy ahnt, was er aufs Spiel setzt, fällt es ihm zunehmend schwer, sich Felipes einnehmender Art zu entziehen (Quelle: Amazon)

Rezension

„Den Mann, den wir lieb(t)en“ ist ein spannender Liebesroman, der mich gefühlsmäßig echt mitgenommen hat. Zwar hatte ich am Anfang Schwierigkeiten in das Geschehen und die Geschichte hineinzukommen. Sobald sich das aber gelegt hatte und ich die doch ungewöhnliche Beziehung von Jens und Jeremy kennengelernt habe, hatte mich das Buch gefangen genommen und ich war das ganze Buch über gespannt auf den Ausgang.

Selten habe ich so viel über die Themen „Vertrauen“ und „Treue“ in der Beziehung nachgedacht und musste feststellen, wie schwer es sein kann, diese Begriffe klar zu definieren. Das Thema einer offenen Beziehung hatte ich noch nie als Grundlage für ein Buch kennengelernt und fand es umso spannender mitzuerleben, wie Felipe in die Beziehung der beiden trat und die Geschehnisse beeinflusste.

Was mich bereits zu Beginn des Buches positiv angesprochen hat, war, dass im Vorwort erläutert wird, dass im Zusammenhang mit der Geschichte häufig über PreP(Prä-Expositions-Prophylaxe) gesprochen wird. Ich finde es sehr gut auch in Büchern gesundheitliche Themen und Verhütung anzusprechen.

Das Buch von Svea Lundberg war wirklich ein toller Einblick ich eine besondere Form der Liebe und ich war von ihrem Buch am Ende auch begeistert. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von ihr.