Sandra Türpe
 

Der Spion - Jennifer Haymore (House of Trent)

Infos zum Buch

Verlag: egmont LXY
Seiten: 366
Genre: Roman
Klappentext:
Ein ohrenbetäubender Schuss. Ihr Ehemann bricht zusammen. Ein Fremder zieht sie aus ihrem Versteck ... Alles geschieht so schnell, dass Élise kaum versteht, was passiert. Eigentlich wollte sie herausfinden, ob ihr brutaler Ehemann ein Verräter ist. Stattdessen muss sie seine Ermordung mitansehen. Der Mörder entpuppt sich als britischer Spion, der sie nun ebenfalls für eine Verräterin hält. Élise weiß nicht, was sie tun soll. Nur eins ist ihr klar: Sie ist Sam Hawkins, dem Spion mit den sanften Händen und dem brennenden Blick, ganz und gar ausgeliefert ... (Quelle: Luebbe)

Rezension

„Der Spion“ ist der dritte Teil der „House of Trent“-Trilogie und somit der Abschluss der historischen Romanreihe von Jennifer Haymore. Ich hatte breites im letzten Jahr das erste Buch von dieser Autorin gelesen und war begeistert von dem angenehmen Schreibstil. Selbst nach längerer Zeit zum zweiten Band kam ich schnell wieder in die Geschichte hinein und hatte die geschehen Ereignisse wieder abgerufen. 
Ich diesem Buch geht es um Elise und Sam, die auf einem alles andere als angenehmen Weg zueinander finden. Während Elise bereits vermutet, dass ihr Ehemann falsche Machenschaften am Laufen hat und sich im Salon versteckt, um ihn bei einem Meeting zu belauschen, wird dieser von dem Spion Sam Hawks erschossen, der im Dienste der englischen Herrschaft handelt. Als dieser die Ehefrau in ihrem Versteck auffindet, muss er sie mitnehmen, denn es ist unklar, ob sie von den Machenschaften ihres Mannes weiß und ihn unterstützt oder doch unwissend ist. Während Hawks über die noch junge Frau wachen soll, lässt er sich jedoch von ihr in ihren Bann ziehen und verfällt ihr. 
Ich höre hier lieber auf, bevor ich noch mehr von der Geschichte verrate, doch ich kann versichern, dass es noch viele spannende Gedanken und Wendungen im Buch gibt und es zu keiner Zeit langweilig wird.
Die Autorin schaffte es eine Ausgewogenheit zwischen Anziehung und Zurückhaltung, sowie zwischen Action und Leidenschaft zu schaffen. Kurz um: Ich liebe den Schreibstil und die liebevoll ausgeschmückte Szenarien in Jennifer Haymores Büchern.

Fazit

Wie der Lübbe-Verlag das Buch beschreibt ist einfach passend: Sinnlich, aufregend und spannend. Von Anfang bis Ende will man als Leser an den Geschehnissen dran bleiben und bloß nichts verpassen.
Zeit sich nach anderen Büchern dieser tollen Autoren umzuschauen.
Und mein Tipp an alle, die bisher keine historischen Romane gelesen haben: Probiert es aus, denn ich finde sie lohnen sich.