Sandra Türpe
 

 Ein Sommer in Tokio - Brenda St. John Brown

Infos zum Buch

Verlag: LYX
Seiten: 352
Genre: Roman
Klappentext:
Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer Mutter. Als ihr Vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat, kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio auf Finn O‘Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte … (Quelle: Luebbe)

Rezension

Zur Abwechslung zu den ganzen neuen Büchern, die gerade erst erschienen sind, habe ich mal zu einem Buch von meinem SuB und somit zu einem älteren Mängelexemplar aus einer Kramkiste gegriffen.
„Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John Brown hat ein schönes, etwas verträumtes Cover und erinnerte mich sofort an einen warmen Tag mit Sommerregen. Das und dem einladenden Klappentext hat mich davon überzeugt dem Buch eine Chance zu geben.
Inhaltlich geht es im Buch um die neunzehnjährige Zosia, die ihren Vater über den Sommer, vor dem Start ihres Studiums, nach Tokia begleiten soll, als er dort einen neuen Job annimmt. Dort trifft sie auf Finn, den sie bereits aus ihrer Heimat kennt und der auf sie immer einen eher verschlossenen Eindruck machte. Der sonst als Einzelgänger bekannte, anziehende Junge begleitet selbst seine Mutter nach Tokio, um dort selbst vor etwas zu fliehen.
In Tokio freunden sie sich durch den neuen Job ihrer Eltern und das dadurch häufigere Aufeinandertreffen miteinander an, bis mehr aus ihrer einfachen Freundschaft wird.
Ein Sommer in Tokio war für mich ein ganz schöner, aber eher mittelmäßiger Liebesroman ohne riesige Spannungsbögen und dem heißen Finalmarathon. Eine Geschichte, die man nebenbei gut lesen, aber ohne schlechtes Gewissen einige Tage beiseitelegen kann.