Sandra Türpe
 

Fighting to be free - Kirsty Moseley

Infos zum Buch

Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: 528
Genre: Roman
Klappentext:
Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? (Quelle: Harpercollins)

Rezension

„Fighting to be free- nie so geliebt“ von Kirsty Moseley erzählt die Geschichte eines frisch entlassenen Bad Boys und einer wohlerzogenen Cheerleaderin. Die Idee der Geschichte fand ich interessant, auch wenn der Aufbau doch wieder ein wenig an die Bad Boy- liebe Mädchen- Story erinnert. Doch Kirsty Mosely hat gute Inhalte eingearbeitet und auch die Vorgeschichte von Jamie gut und vor allem nachvollziehbar herübergebracht.

Der Schreitstil war sehr angenehm und ich kam gut in der Geschichte mit. Trotzdem ging mir die Freude am Lesen mit der Zeit etwas verloren, da ein Großteil der Gefühle sehr flach blieb. Die Geschichte war faktisch wirklich gut aufgebaut, doch die Erzähler blieben mir teils zu trocken und ein wenig emotionslos was den Text angeht. So kam ich nicht ganz so gut an die Charaktere heran und fühlte mich immer ein wenig von den Charakteren selbst aus der Geschichte ausgeschlossen.

Ich wusste zwar, dass es sich bei dem Buch um eine zweiteilige Geschichte handelt, jedoch fand ich den Abschluss des ersten Buches ziemlich hart, auch wenn es mir gefallen hat, dass es nicht in einem Klischee Cliffhanger geendet ist. Trotzdem bleibt für mich die Frage offen, was noch in Buch zwei viel passieren soll. Denn das erste Buch hatte schon sehr viel Input und ein Ende scheint schon in greifbarer Nähe. Vielleicht sogar eine gute Idee der Autorin das Ende so nah scheinen zu lassen, wenn es doch noch ein ganzes Buch entfernt ist.