Sandra Türpe
 

Holly und die Sache mit der Liebe - Kerstin Barth

Infos zum Buch

Verlag: Selfpublishing
Seiten: 248
Genre: Roman
Klappentext:
Wie es aussieht, hat Holly endlich ihren Traummann gefunden. Sie hat Schmetterlinge im Bauch, aber auch die Angst, wieder einen Reinfall zu erleben. Und obwohl die Hormone Purzelbäume schlagen, möchte sie sich Zeit nehmen, schließlich soll das erste Mal mit ihm etwas ganz Besonderes sein. Doch schon bald muss sie feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, ihr Vorhaben durchzuziehen. Ihr ganzes Leben steht mit einem Mal auf dem Kopf und nicht einmal ihre Berufswahl scheint mehr die richtige zu sein. Das sorgt für jede Menge Wirbel.
Auch in diesem Teil erlebt Holly die unglaublichsten Dinge, katapultiert sich in Situationen, die so mancher schon selbst erlebt hat. Manche sind komisch, andere tragisch, doch egal, was es ist, auf ihre beste Freundin Maren und auf Oma Yoda kann sich Holly immer verlassen
. (Quelle: Amazon)

Rezension

„Holly und die Sache mit der Liebe“ ist von der Autorin Kerstin Barth und ein Selfpublishing- Buch. In dem Buch beschreibt die Autorin die Geschehnisse im Leben des Hauptcharakters Holly, die bereits im ersten Buch „Holly und die Sache mit den Wünschen“ auf ihren Traummann getroffen ist und in diesem Buch nun langsam ihre Liebesgeschichte mit Philipp aufbaut. Neben dieser Liebesgeschichte zeigt die Autorin aber auch den alltäglichen Wahnsinn und berichtet, wie die noch junge und manchmal etwas tollpatschige Holly damit zurechtkommt.

Ich habe die Geschichte um Holly wirklich genossen und hab mich selbst in vielen Punkten in Holly wiedergefunden. Die Charaktere und Ort der Geschichte sind so gut ausgereift, dass sie fast real wirken und man am Ende ein greifbares Bild des beschriebenen Orts im Kopf hat, als ob man selbst dagewesen wäre. Die Beschreibung von Venedig, hat mich am Ende wirklich mitgerissen und ich habe selbst Sehnsucht bekommen dort hin zu fahren.

Der Schreibstil von Kerstin Barth ist sehr locker und nimmt ein wenig die Schwere des Lebensalltags. Durch die lockere Art scheinen selbst die alltäglichen Erlebnisse lesenswert zu werden. Ich muss sagen, dass ich selten ein Buch mit einer leichten Liebesgeschichte gelesen habe, ohne dabei abzuschweifen. Hier hatte ich jedoch das Gefühl ein Buch mal wieder wirklich zu genießen und mich nicht nach vorne kämpfen zu müssen. Man hat das Buch zu lesen begonnen und wollte es dann auch bis zum Schluss lesen, jedoch ohne den gewohnten Druck endlich ans Ende und zum großen Finale zu kommen.