Sandra Türpe
 

 

Ich will dich, aber... - Christina Stöger

Infos zum Buch

Verlag: Selfpublishing
Seiten: 164
Genre: Roman
Klappentext:
Nach der Trennung von ihrem Ex-Freund Florian glaubt Anja, ihr Leben im Griff zu haben - neuer Job, neue Wohnung und der Umzug aufs Land. Für Männer scheint es keinen Platz zu geben, bis … Emma und ihr Verlobter Alex auftauchen. Und plötzlich ist alles anders. Anja lässt sich auf das Liebesspiel mit Alex ein und eine heiße Affäre beginnt. Doch kann das gut gehen? 
Eine heitere, jedoch auch nachdenkliche und emotionale Liebeskurzgeschichte mit einem Schuss Erotik aus der Sicht der Protagonistin, gewährt dem Leser Einblicke in das Liebesleben einer jungen Frau, die zwischen Verlangen und Schuldgefühlen hin und her gerissen ist. (Quelle: Amazon)

Rezension

„Ich will dich, aber…“ ist ein Kurzroman von Christina Stöger. 160 Seiten voller Gefühle und dem alltäglichen Wahnsinn. Im Buch ging es um den weiblichen Hauptcharakter Anja, die sich auf eine Affäre mit dem Verlobten ihrer besten Freundin einlässt. Ein gewagtes Vorhaben, dass das Herz nicht nur durch die Leidenschaft zum rasen bringt.

Anja wirkte am Anfang etwas naiv und ignorant, was ihre beste Freundin angeht, denn immerhin lügt sie ihrer besten Freundin zeitweise dreist ins Gesicht. Doch im Laufe der Geschichte verstand ich Anja immer besser und wollte auch wissen, wie die Geschichte für sie ausgeht. Würde die Affäre auffliegen? Würde die Freundschaft halten? Und wir würde sich der Verlobten Ihrer besten Freundin entscheiden? Für sie oder ihre beste Freundin?

Das Ende des Buches hat mich wirklich überrascht und ich habe auch den gesamten Verlauf der Geschichte sehr genossen. Dass es am Ende nur eine Kurzgeschichte war, fiel mir kaum noch auf und ich denke, dass dieses Buch den gleichen Stellenwert, wie meine anderen Bücher mit doppelt so vielen Seiten in meinem Bücherregal verdient.

Zu Letzt ist wohl nur noch zu sagen, dass der Schreibstil der Autorin sehr an den eigenen Gedanken nagte und Christina Stöger es damit schafft, den Leser zum Nachdenken anzuregen. Was ist richtig und was falsch? Gibt es einen richtigen Weg, den man gehen muss oder hat man noch andere Möglichkeiten?