Sandra Türpe
 

Öffne mir dein Herz - Marie Force

Infos zum Buch

Verlag: Fischer
Seiten: 434
Genre: Liebesroman 
Klappentext:
Wäre doch bloß die Wette nicht gewesen! Als Charley Abbott in den Bergen von Vermont einen Hang hinunterstürzt, verflucht sie ihren Dickschädel. Ausgerechnet von Tyler hat sie sich trotz schlechten Wetters zu einem Wettlauf den Berg hinauf herausfordern lassen. Tylers Herz hingegen bleibt fast stehen, als er die Liebe seines Lebens fallen sieht. Obwohl sie ihn schon oft abgewiesen hat, sieht er hinter ihrer kratzbürstigen Fassade eine liebevolle und verletzliche Frau, die ihn nicht mehr loslässt. 
Dank Tylers schneller Reaktion kommt Charley mit einer Beinverletzung davon, aber das Gehen bereitet ihr Probleme. Im Krankenhaus weicht Tyler ihr nicht von der Seite und Charley wird nachdenklich. Hat sie ihn vielleicht falsch eingeschätzt? Als Tyler sein Haus für die Zeit ihrer Erholung anbietet, steht Charley vor einem Dilemma. Soll sie diesem Vorschlag zustimmen? Schließlich ist da dieses Prickeln zwischen ihnen – und genau das wollte sie doch nie wieder zulassen …
(Quelle: Fischer)

Rezension

 

Kaum hatte ich im Buchladen nun wieder einige Bücher mitgenommen, darunter „Öffne mir dein Herz“ von Marie Force, war eigentlich schon klar, zu welchem Buch ich als nächstes greifen würde. Ich Bücher bleiben nie lange ungelesen in meinem Regal und so war es auch diesmal.
Wer bereits einige Bücher der Green Mountain Reihe von Marie Force gelesen hat, wird meine Liebe zu dieser Buchreihe sicher verstehen. In jedem der Bücher dreht es sich um eines der zehn Geschwister der Familie Abbott, die in Butler ihren eigenen Familienladen betreibt. Bereits fünf der Geschwister wurden erfolgreich unter dem Einwirken von Vater Linc und Großvater Elmer verkuppelt, als es im Buch Nummer sechs „Öffne mir dein Herz“ weiter ging.
Ich konnte es kaum erwarten mit diesem Buch zu starten. Da in den letzten Kapitel eines Buches immer schon ein Einblick gegeben wird, wer als nächstes sein Glück finden soll, wusste ich bereits, dass es nun um die eigenwillige und teils ziemlich sture Charley gehen sollte.
Den Konflikt zwischen Charley, ihrem aufbrausenden Wesen und ihrer ehrlichen direkten Art, in Zusammenspiel mit dem ruhigen aber trotzdem ebenso sturen Tyler, konnte ich kaum erwarten. Und ich blieb nicht enttäuscht.
Das Buch startete direkt mit einem Einblick in Charleys stures Wesen, die sich von Tyler zu einem Lauf mitten im Schnee und Eis den Berg hinauf, hatte herausfordern lassen. Wenn man mit sieben Brüdern aufwächst, kann man eine Herausforderung nicht einfach ignorieren und Charley ganz sicher nicht. Doch gerade als Charley merkt, dass sie an ihre Grenze kommt und nicht weiter kann, rutscht der Boden unter ihr weg und sie stürzt einen Abhang hinunter.
Tyler kann rechtzeitig Hilfe holen und außer einer Knieverletzung, wegen der Charley direkt operiert werden und länger im Krankenhaus bleiben muss, geht es ihr glücklicherweise gut. 
Während ihres ganzen Aufenthalts kümmert er sich rührend um sie, was sie beginnen lässt etwas anders über ihn zu denken. Er hatte sie bereits oft um ein Date gebeten, doch sie hatte ihn jedesmal eiskalt abblitzen lassen. Das er jedoch noch immer für sie da ist und einfach nicht aufgeben will, lässt sie am Ende zustimmen, für ihre Genesung zuhause bei ihm einzuziehen. Da er viel Zeit und ein ebenerdiges Haus hat, ist er die beste Option für sie, um ihrer Familie nicht zu sehr zur Last zu fallen.

Fazit

 

Anders, als am Anfang gedacht, steckt hinter der harten Fassade von Charley ein heiß brennender Kern aus Angst, der erst im Laufe des Buches auch für die Leser frei gelegt wird. Ebenso ist Tylers Charakter härter als erwartet, was dieses Buch bei dem Zusammenspiel dieser beiden Charaktere einfach perfekt macht.
Meiner Meinung nach ist der Sechste Band bisher der beste der Reihe, aber ich kann es kaum erwarten zum nächsten ihrer Bücher zu greifen, wenn ich es im Buchladen stehen sehe.