Sandra Türpe
 

Winterzauber in Manhattan - Mandy Baggot

Infos zum Buch

Verlag: Goldmann
Seiten: 576
Genre: Roman
Klappentext:
Die Engländerin Hayley und ihre Tochter Angel sitzen im Flieger Richtung New York, um im Big Apple Weihnachten zu feiern. Begeistert stürzen sie sich ins Abenteuer: Kutschfahrten im Central Park, Schlittschuhrunden am Rockefeller Centre und Bummel auf der 5th Avenue. Doch die Stadt, die niemals schläft, hat mehr zu bieten – und Angel hat einen Herzenswunsch: ihren Vater kennenzulernen. Während Hayley sich auf die Suche nach dem Mann macht, mit dem sie die eine folgenreiche Nacht verbrachte, läuft sie Oliver über den Weg: Milliardär und Weihnachtsmuffel – bis jetzt. Denn dieses Fest könnte auch für ihn zu einem Fest der Liebe werden ... (Quelle: Randomhouse)

Rezension

„Winterzauber in Manhattan“ ist das zweite Buch von Mandy Baggot, das ich gelsen habe und war für mich ein wenig enttäuschend, aber erstmal zur Geschichte:Hayley hat eine traumhafte, unglaublich schlaue Tochter, deren geheimer Weihnachtswunsch es ist ihren Vater kennen zu lernen. Dass ihre Mutter von ihrem Wunsch weiß, ahnt Angel nicht, als sie über Weihnachten zu ihrem Onkel nach Manhattan fahren. Dort hat Hayley damals den Vater von Angel kennengelernt und nun will sie versuchen den One-Night-Stand und somit den Vater ihres Kindes ausfindig zu machen. Eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Umso verworrener wird das Ganze, als der Millionär Oliver ins Spiel kommt und Interesse an Hayley zeigt. Doch auch er hat ein Geheimnis, dass er lieber für sich behalten würde, was die Beziehung zwischen ihnen beiden gewaltig ins Wanken bringt.Eine schöne Storyidee, die meiner Meinung nach nicht an allen Stellen richtig ausgereift ist. Ich bin vielleicht etwas zu realistisch, aber wer glaubt wirklich daran, dass er eine Chance hat einen Mann in einer fremden Stadt auszumachen von dem man nur den Namen hat? Es ist ja nicht mal klar, dass dieser Mann noch in Manhattan ist. Immerhin ist es bereits zehn Jahre her. Aber trotzdem muss ich sagen, dass die Autoren dieses Problem doch sehr glaubwürdig gelöst hat. Es lässt mich nur ein wenig an Hayley zweifeln und macht sie mir ein wenig sehr naiv.Zusätzlich wirkt das Buch an manchen Stellen sehr träge und mir fehlte einfach die emotionale Tiefe, die Spannung, die man braucht, um das Buch in einem Zug durchziehen zu wollen. So habe ich bei dem Buch auch über eine Woche gesessen, was für mich aktuell eher lange ist, da ich mehr Zeit zum Lesen habe und gern mal ein Buch an einem Wochenende durchlese.